27. Internationale Sommergespraeche
GENE SIND KEIN SCHICKSAL - WIE WIR DURCH UNSEREN LEBENSSTIL DAS ERBGUT UEBERLISTEN

Donnerstag, 1. bis Samstag, 3. September 2011
in Weitra

Ob wir an Krebs erkranken oder davon verschont bleiben - liegt das an unseren Genen? Ob wir sehr alt werden oder in unseren besten Jahren sterben - wird das schon bei unserer Zuegung gestgelegt? Müssen wir uns mit dem Schicksal vererbter Gene abfinden?
Wichtiger als die Gene sind fast immer unsere Erfahrungen und die Art, wie wir unser Leben fuehren. Klueger, gesuender und gluecklicher: Gene sind nicht mehr unser Schicksal. Wir koennen durch bessere Ernaehrung, positive Einstellung und durch Bewegung schlechte Gene in gute verwandeln.
Der Arzt und Hormonforscher Johannes Huber, welcher mit seinem Referat die Sommergespraeche 2011 eroeffnen wird, formuliert es so: "Das, was wir essen, trinken, atmen, tun und denken, veraendert unsere Gene und vererben wir an unsere Kind."

Die gute Nachricht: Es gibt eine große Chance, unser Leben und das unserer Kinder positiv zu beeinflussen. Die schlechte Nachricht: Wir koennen uns nicht mehr auf die Gene ausreden, wenn wir zum Beispiel zu viel auf die Waage bringen. Ernaehrung hinterlaesst so genannte epigenetische Markierungen, gleichsam einen Stempel im Erbgut.

"Gene allein sind nichts - wie sie wirken, laesst sich steuern. Und zwar nicht zuletzte von uns selbst", sagt der deutsche Neurobiologe Peter Spork.

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Mag. Eva PFISTERER & Dr. Reinhard LINKE, Kuratoren

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