Date mit Zwettl

Rund 25 interessierte Teilnehmer/innen versammelten sich am Freitag, dem 17. September vor dem Zwettler Stadtamt. Sie wurden bei einer historischen Stadtführung mit Fokus auf Kulturgüterschutz, die von der WALDVIERTEL AKADEMIE in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kulturgüterschutz der Donau-Universität Krems organisiert wurde, zu einem „Date mit Zwettl“ eingeladen, wie Stadtführerin Christl Mayerhofer zu sagen pflegt.

1139 wurde Zwettl erstmals urkundlich erwähnt. Kulturvermittlerin Mayerhofer überraschte die Teilnehmer/innen zudem mit der Tatsache, dass Zwettl mit 256 m² und 61 Katastralgemeinden die flächenmäßig viertgrößte Stadtgemeinde Österreichs ist. Dieses Jahr feiert Zwettl auch das Jubiläum „50 Jahre Großgemeinde Zwettl“.

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Neben wissenswerten Fakten zur Stadt Zwettl, die Christl Mayerhofer bei einem Rundgang durch die Altstadt zum Besten gab, erfuhren die Teilnehmer/innen von der Lehrgangsleiterin für Kulturgüterschutz Anna Kaiser, dass aus den 38.000 Objekten, die in Österreich denkmalgeschützt sind, nur 135 Objekte unter Kulturgüterschutz stehen, darunter das Stift und das Stadtzentrum Zwettl. Besondere Expertise konnte Kaiser, Kommandantin der Jägerkompanie Tulln, zum militärischen Kulturgüterschutz einbringen: Der Schutz von Kulturgut in bewaffneten Konflikten ist ein Teil des Kriegsvölkerrechts und dient der militärischen Bewahrung von kulturellem Erbe.

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„Es war eine wirklich spannende Führung, die es den Teilnehmern erlaubte, Zwettl von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Wir freuen uns auf eine potenzielle Fortsetzung 2022!“, so die Geschäftsführerin der WALDVIERTEL AKADEMIE Simone Brodesser erfreut, die die Stadtführung mitbegleiten durfte.

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