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Verschwundenes Waldviertel

Über Greißler und Wirtshäuser, Textilfabriken und Mühlen, Kinos und Bahnhöfe sowie Grenzen, die es nicht mehr gibt – János Kalmár, Reinhard Linke, Christoph Mayer

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Verschwundenes Waldviertel

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Beschreibung

Verschwundenes Waldviertel

Publikation / Herausgeber: János Kalmár, Reinhard Linke & Christoph Mayer

Edition Winkler-Hermaden 2020
140 Seiten mit zahlreichen Fotografien

 

Jahrzehntelang wurden das Waldviertel und seine Bewohner von der Textilindustrie geprägt. Nach dem Niedergang dieser Branche stehen zahlreiche dieser Industriegebäude leer und sind nur noch Baudenkmäler. Einige jener funktionslos gewordenen Produktionshallen der Textil- und auch der beinahe bedeutungslos gewordenen Glasindustrie erinnern noch heute an die wirtschaftlichen Glanzzeiten des Waldviertels.

 

Auch das Alltagsleben der Menschen im Waldviertel hat sich im letzten halben Jahrhundert stark verändert. Zeugnis davon sind leer stehende Geschäftslokale, Greißlereien und Gewerbebetriebe. Aber nicht alles, was verschwindet, hat negative Auswirkungen: Der Abbau des Eisernen Vorhangs zwischen Österreich und der Tschechoslowakei im Jahr 1989 führte zu einem Aufschwung der Regionen auf beiden Seiten der Grenze und zu neuen Möglichkeiten im Zentrum Europas.

 

Die Autoren begeben sich auf die Spuren des verschwundenen Waldviertels und auf einen Streifzug durch die Geschichte der Region. Sie dokumentieren den Wandel der Zeit und fanden auf ihrer Entdeckungsreise nicht mehr genutzte und vergessene Bauwerke: Kaffee- und Gasthäuser, Mühlen und Sägewerke, Kaufhäuser und Greißler, Bauernhöfe und Wohnhäuser, Kinos und Zollstationen, Textilmanufakturen und Bahnhöfe.

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